Flir Marine Ocean Scout Pro II Wärmebild Monokular
3.760,00 €*
% 3.921,05 €* (4.11% gespart)Lieferzeit: 2-6 Tage
3.760,00 €
% Regulärer Preis: 3.921,05 € (4.11% gespart)Wärmebild-Monokular mit 35-mm-Teleoptik – Personen bis 1000 m erfassen, manuell scharfstellen
Das Wichtigste auf einen Blick
Produktbeschreibung
Das FLIR Ocean Scout Pro II ist das Wärmebild-Monokular für Distanz. Es zeigt Temperaturunterschiede statt Licht und erfasst nach Herstellerangabe eine Person bis auf 1000 m – der Grund dafür ist die 35-mm-Optik mit 18° Sichtfeld, die das Bild enger, aber weiter reichend macht als beim Schwestermodell Ocean Scout Pro. FLIR legt es ausdrücklich für professionelle und behördliche Anwendungen aus; an Bord ist es das Gerät für Suche und Beobachtung auf Entfernung.
Der Detektor ist ein 640 × 480 VOx-Mikrobolometer mit 17 µm Pixelgröße, 7,5–13,5 µm Spektralbereich und einer thermischen Empfindlichkeit unter 38 mK. Fokussiert wird manuell ab 4 m – das kostet einen Handgriff, holt aber auf große Entfernung die Schärfe heraus, die ein Festfokus nicht liefert. Digitalzoom von zwei- bis achtfach, drei Farbmodi und die Detailanhebung Digital Detail Enhancement helfen dabei, ein schwaches Wärmeziel vom Hintergrund zu trennen. Das Display ist ein XGA-Schirm mit 1024 × 768 Punkten, der Detektor läuft mit 30 Hz, das Display mit 60 Hz.
Gebaut ist es für den rauen Betrieb: Gehäuse IP67-dicht, geprüft bis 2 m Fallhöhe, 498 g bei 19,2 × 6,4 × 6,4 cm, einhändig zu bedienen. Aufnahmen liegen im internen 16-GB-Speicher, das Bild lässt sich per WLAN streamen, geladen und übertragen wird über USB-C. Der interne Li-Ionen-Akku hält nach Herstellerangabe bis zu sechs Stunden. Im Lieferumfang sind Tasche, Handschlaufe, Kabel und zwei Augenmuscheln.
- Person nach Herstellerangabe bis 1000 m erfassbar
- 35-mm-Teleoptik mit 18° Sichtfeld für Beobachtung auf Distanz
- Manueller Fokus ab 4 m für Schärfe auf große Entfernung
- Aufnahme und WLAN-Streaming, 16 GB interner Speicher
- IP67, 2 m Fallhöhe, bis 6 h Akkulaufzeit
Technische Daten
| Bauart | Wärmebild-Monokular, Handgerät |
| Detektor | 640 × 480 VOx-Mikrobolometer, Pixelgröße 17 µm |
| Spektralbereich | 7,5–13,5 µm |
| Thermische Empfindlichkeit | unter 38 mK bei 30 °C |
| Sichtfeld und Optik | 18°, Brennweite 35 mm, f/1,0 |
| Fokus | manuell, Mindestfokusabstand 4 m |
| Erfassungsreichweite Person | 1000 m |
| Digitalzoom und Farbmodi | 2×, 4×, 6×, 8×; White Hot, Black Hot, Sepia |
| Bildrate | Detektor 30 Hz, Display 60 Hz |
| Display | XGA 1024 × 768 |
Alles anzeigen
| Bildverarbeitung | FLIR Digital Detail Enhancement |
| Speicher und Formate | 16 GB, über 1000 Bilder als JPEG, Video H.264 |
| Schnittstellen | WLAN-Streaming, USB-C, Bluetooth LE |
| Stromversorgung | interner Li-Ionen-Akku, bis 6 h, in 2 h auf 80 % geladen |
| Schutzart und Fallhöhe | IP67, geprüft bis 2 m |
| Abmessungen und Gewicht | 19,2 × 6,4 × 6,4 cm, 498 g |
| Gehäuse und Stativgewinde | Silber/Schwarz, 1/4"-20 UNC |
| Lieferumfang | Monokular, Tasche mit MOLLE-Schlaufen, gelbe Handschlaufe, USB-C-Kabel, runde und ovale Augenmuschel, Kurzanleitung |
Einsatz an Bord bei Nacht
Bitte beachten
Das Monokular zeigt Temperaturunterschiede, kein Licht. Positionslaternen, Feuerkennungen, Betonnungsfarben und Kartenzeichen lassen sich damit nicht identifizieren. Es ergänzt Ausguck, Radar und Laternen – es ersetzt keines davon und ist kein Navigationsgerät.
Der Fokus wird manuell gestellt, Mindestfokusabstand 4 m. Bei einem Zielwechsel von nah auf fern müssen Sie neu scharfstellen; wer das im entscheidenden Moment nicht geübt hat, verliert Zeit.
Nach Herstellerangabe ist das Gehäuse IP67-dicht und bis 2 m Fallhöhe geprüft. Eine Schwimmfähigkeit gibt der Hersteller nicht an; nutzen Sie die mitgelieferte Handschlaufe.
Passt dieses Produkt zu Ihrem Einsatz?
- Suche und Rettung auf Distanz: Wenn Sie ein Wärmeziel schon weit draußen finden müssen, ist die Erfassungsreichweite von 1000 m der Punkt, an dem sich dieses Gerät vom weitwinkligen Pro unterscheidet.
- Behördlicher und gewerblicher Einsatz: FLIR legt das Pro II für professionelle Anwendungen aus – Wasserschutz, Hafenüberwachung, Berufsschifffahrt, gewerbliche Rettungsdienste.
- Beobachtung statt Absuchen: 18° Sichtfeld und manueller Fokus ergeben ein enges, aber sauber scharfes Bild; das ist die Auslegung fürs Draufhalten, nicht fürs Schwenken.
- Wenn Sie den Nahbereich breit überblicken wollen: Für die Suche im nahen Umfeld, beim Anlaufen enger Fahrwasser oder für eine MOB-Suche direkt am Schiff ist ein weites Feld nützlicher – dann ist das Ocean Scout Pro mit 32° die passendere Wahl und dieser Artikel nicht der richtige.
Tipp aus der Fachberatung
„Fehler bei der Auswahl: nach der Reichweite gekauft, statt nach dem Einsatz. 1000 m klingen nach mehr Sicherheit, aber die kommen über ein engeres Sichtfeld – 18° statt 32°. Wer nachts eine Person im Nahbereich sucht, findet sie mit dem weiten Bild schneller. Fragen Sie sich vor der Bestellung, ob Sie suchen oder beobachten. Und üben Sie das manuelle Scharfstellen am Liegeplatz, nicht in der Nacht, in der es darauf ankommt.“
Häufige Fragen
Ersetzt das Wärmebild Ausguck, Radar oder Laternen?
Nein. Das Gerät stellt Temperaturunterschiede dar, keine Lichter und keine Farben. Positionslaternen, Feuerkennungen und Betonnung erkennen Sie damit nicht, Radarechos und AIS-Ziele ersetzt es ebenso wenig. Seine Stärke ist das Gegenteil: Es zeigt, was nicht leuchtet und kein Echo gibt – Menschen im Wasser, unbeleuchtete Boote, Treibgut, Holzpfähle. Als zusätzliches Auge ist es ein Sicherheitsgewinn, als Ersatz nicht.
Pro II oder Pro – welches passt zu mir?
Beide haben denselben 640 × 480-Detektor, den gleichen Akku und dasselbe Gehäuse. Der Unterschied ist die Optik: Das Pro II hat 35 mm Brennweite, 18° Sichtfeld, manuellen Fokus und 1000 m Erfassungsreichweite für eine Person. Das Pro hat 19 mm, 32°, Festfokus und 500 m. Wenn Sie überwiegend weit hinausschauen und beobachten, nehmen Sie das Pro II; wenn Sie überwiegend im Nahbereich suchen, das Pro.
Warum manueller Fokus – ist das nicht ein Rückschritt?
Nein, es ist die Folge der längeren Brennweite. Ein Festfokus deckt bei 19 mm einen großen Bereich brauchbar scharf ab; bei 35 mm ginge auf Distanz Schärfe verloren. Der Handgriff kostet Sekunden und bringt am langen Ende das Detail, auf das es bei 1000 m ankommt. Üben sollten Sie ihn trotzdem vorher.
Wie lange hält der Akku, und wie wird geladen?
Der interne Li-Ionen-Akku hält nach Herstellerangabe bis zu sechs Stunden und ist über USB-C in zwei Stunden zu 80 % geladen. Wechselzellen gibt es nicht. Für eine ganze Nachtwache heißt das: vorher voll laden, eine Powerbank mitnehmen und das Gerät nur einschalten, wenn Sie es brauchen.
Was liegt bei?
Das Monokular, eine Transporttasche mit MOLLE-Schlaufen, eine gelbe Handschlaufe, ein USB-C-Kabel, eine runde und eine ovale Augenmuschel sowie eine Kurzanleitung. Ein Netzteil ist nicht genannt; geladen wird über USB-C mit einem gängigen Ladegerät oder einer Powerbank.
Anmelden