Navigation · Sextant
Sextanten für die Astronavigation
Ein Sextant ist ein klassisches Navigationsinstrument für die Astronavigation. Er misst den Winkel zwischen einem Gestirn – beispielsweise Sonne oder Sternen – und der Kimm. Zusammen mit genauer Uhrzeit und nautischen Berechnungen lässt sich daraus die Position auf See bestimmen. Sextanten eignen sich für die Ausbildung, zum Erlernen der astronomischen Navigation und als stromunabhängige Ergänzung zur elektronischen Navigation.
Entscheidungshilfe
Metall- oder Kunststoffsextant?
Faustregel: Für Ausbildung und Übung genügt Kunststoff; für präzise Praxis ein Metallsextant.
- Astronavigation: Position ohne GPS.
- Ausbildung: Stoff für höhere Scheine.
- Backup: unabhängig von Elektronik.
Unsicher, was zu Ihrem Boot passt? Wir beraten Sie persönlich
Navigation · Sextant
Sextanten für die Astronavigation
Der Sextant ist das klassische Instrument der Astronavigation: Mit ihm messen Sie den Winkel zwischen Gestirn und Kimm und bestimmen daraus Ihre Position – völlig unabhängig von Satelliten und Strom. Wichtig für Ausbildung und als letztes Backup auf Blauwasserfahrt.
Zu den ProduktenEntscheidungshilfeMetall- oder Kunststoffsextant?Faustregel: Für Ausbildung und Übung genügt Kunststoff; für präzise Praxis ein Metallsextant.
- Astronavigation: Position ohne GPS.
- Ausbildung: Stoff für höhere Scheine.
- Backup: unabhängig von Elektronik.
Unsicher? Wir beraten Sie persönlich
Wie funktioniert ein Sextant?
Mit einem Sextanten wird der Höhenwinkel eines Gestirns über der Kimm gemessen. Dabei wird beispielsweise die Sonne über das Spiegelsystem optisch mit dem Horizont zur Deckung gebracht. Aus dem gemessenen Winkel, der genauen Beobachtungszeit und den astronomischen Daten des Gestirns lässt sich eine Standlinie berechnen. Mehrere geeignete Beobachtungen ermöglichen eine astronomische Ortsbestimmung.
Kunststoffsextanten sind leicht, korrosionsbeständig und eignen sich gut für Ausbildung und erste Übungen. Metallsextanten bieten eine formstabilere Konstruktion und sind für regelmäßige, anspruchsvollere Astronavigation ausgelegt. Auch der Horizontspiegel spielt bei der Auswahl eine Rolle: Vollsichtsysteme lassen einen größeren Bereich der Kimm sichtbar, während Halbsichtsysteme direkten Horizont und Spiegelbild stärker voneinander trennen.
- misst den Höhenwinkel von Sonne, Mond oder Sternen über der Kimm
- Kunststoffsextanten für Ausbildung und Übung, Metallsextanten für höhere Präzision
- Vollsicht- oder Halbsichtspiegel je nach Erfahrung und persönlicher Präferenz
- funktioniert unabhängig von Satellitennavigation und Bordstrom
Wichtig: Astronavigation erfordert Übung, eine genaue Zeit und die korrekte Auswertung der Messung. Ein Sextant ergänzt moderne elektronische Navigation um eine unabhängige Methode der Positionsbestimmung.
Für wen sich ein Sextant lohnt
Ein Sextant für die Astronavigation eignet sich besonders für die Ausbildung zum Sporthochseeschifferschein (SHS), für Segler mit Interesse an klassischer astronomischer Navigation und für Langfahrtcrews, die ihre Position auch unabhängig von elektronischen Navigationssystemen bestimmen möchten.
Für Ausbildung und erste Sextantenübungen genügt meist ein solider Kunststoffsextant. Wer regelmäßig astronomisch navigieren und Wert auf eine robuste, formstabile Konstruktion und präzise Ablesung legen möchte, kann zu einem hochwertigen Metallsextanten greifen.
Aus unserem Ratgeber
Häufige Fragen zum Sextanten
Was ist ein Sextant und wofür wird er verwendet?
Welchen Sextanten sollte ich kaufen?
Kunststoff- oder Metallsextant?
Was brauche ich zusätzlich zum Sextanten?
Wozu dient ein künstlicher Horizont beim Sextanten?
Fachlich geprüft von
Marcel Moise
Experte für Yachtelektronik & Navigation · Technikprofi & Regattasegler · HanseNautic
Marcel ist seit über 40 Jahren in der Yachtausrüstung tätig, berät zu Navigations- und Bordtechnik und baut Geräte direkt an Bord ein. Sein Anspruch: sichere, durchdachte und alltagstaugliche Lösungen.
