Radargeräte

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Raymarine Radargeräte

Behalten Sie Ihre Umgebung bei Tag, Nacht und bei jeder Wetterlage genaustens im Auge mit den Radarsystemen von Raymarine. Die intelligenten Systeme informieren Sie über den umliegenden Verkehr, Gefahren, Hindernisse, näherrückendes Wetter und vieles mehr. Mit der Hilfe von MARPA und anderer innovativer Erkennungstechnologien können sie sich durch überfüllte Häfen navigieren lassen oder landkartenartige Küstendetails genießen. Aber was bedeutet eigentlich MARPA und ARPA - und wie funktioniert der Target Analyzer bei einem Schiffsradar?

Raymarine Radargeräte

MARPA vs ARPA

ARPA (Automatic Radar Plotting Aid) ist ein Begriff aus der Berufsschifffahrt. Die Funktion unterstützt die Besatzung auf der Brücke, die Bewegungen anderer Schiffe zu erkennen und Kollisionsgefahren frühzeitig abzuwenden.

MARPA (Mini Automatic Plotting Aid) ist bei den meisten Sportbooten-Radargeräten verfügbar und bedient im Grunde die gleiche Funktion. So lassen sich Geschwindigkeit, Peilung, Fahrtrichtung und die Dauer bis CPA (Cloasest Point of Approach = Passierabstand) bei beweglichen Objekten in der Nähe beobachten. Was die abgespeckte Version hingegen nicht kann, ist die Berechnung einer vorgegebenen Änderung von Kurs oder Fahrt auf den CPA.
MARPA-Ziele werden manuell erfasst - einige Radarsysteme können dies jedoch auch automatisch verrichten.

Der Doppler-Effekt: grün werden "sichere" Ziele dargestellt, rot sind "gefährliche" Objekte.

Was versteht man unter dem Target Analyzer?

Diese Zielerkennungsfunktion birgt ein noch verbessertes Situationsbewusstsein. Der Target Analyzer erkennt, welche Schiffe in der Nähe sich auf Sie zubewegen (rot) und was feststehende oder sich von Ihnen wegbewegende Ziele sind (grün). Durch die Farbkodierung können Sie leicht entscheiden, welche Ziele in der Nähe Sie besser im Blick behalten oder vielleicht sogar anfunken sollten.
Die Berechnungen des Target Analyzers basieren auf den Daten des Doppler-Effekts. Doppler-Radargeräte können die Frequenzverschiebungen des Radarechos unterscheiden und aufgrund der Frequenzänderungen sich annähernde / entfernende Objekte erkennen.

Raymarine Quantum Doppler-Radargeräte

Modernste Technologie: Geräte wie die Raymarine Quantum Q24D Doppler Radomantenne arbeiten mit Doppler-Kollisionsvermeidungstechnologie. Das Radar sendet Impulssignale aus, welche von den Objekten in Radarreichweite (bei Radomantennen ist das je nach Sendeleistung eine Reichweite von bis zu 48 Seemeilen) reflektiert werden.
Bei sich annähernden Zielen nimmt die Frequenz der Echos zu, bei sich entfernenden Objekten hingegen ab. Diese Frequenzveränderungen erkennt das Doppler-Radar.
Beim Quantum Radar vor Raymarine lassen sich individuelle Sicherheits- und Alarmzonen konfigurieren. Das Gerät warnt Sie akkustisch und grafisch über in diese Zone eindringende Ziele.
Eine weitere nützliche Funktion von Raymarine nennt sich True-Trail-Zielverlauf: Durch die grafische Anzeige der Heckwelle von beweglichen Objekten ist der Kurs noch eindeutiger zu identifizieren.