| AIS |
Automatic Identification System |
Sendet Schiffspositionen und -daten zur besseren Navigation und Kollisionsvermeidung. Besonders wichtig in stark befahrenen Gebieten und bei schlechter Sicht. |
| ATIS |
Automatic Transmitter Identification System |
Kennung, die auf Binnenwasserstraßen beim Senden über Funk automatisch übermittelt wird. Pflicht für Funkgeräte auf vielen Binnengewässern. |
| DSC |
Digital Selective Calling |
Digitales Notruf- und Anrufsystem für Funkgeräte. Erhöht die Sicherheit, da Notrufe per Knopfdruck an Rettungsstellen und Schiffe in der Nähe gesendet werden können. |
| GMDSS |
Global Maritime Distress and Safety System |
Weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem. Besonders relevant für Fahrten außerhalb von Küstengewässern. |
| GNSS |
Global Navigation Satellite System |
Übergeordneter Begriff für satellitengestützte Navigationssysteme, zu denen GPS gehört. Essenziell für präzise Standortbestimmung und Navigation auf dem Wasser. |
| GPS |
Global Positioning System |
Satellitennavigationssystem zur genauen Positionsbestimmung. Unverzichtbar für Routenplanung und Positionsüberwachung auf Booten aller Größen. |
| HF |
High Frequency (3–30 MHz) |
Hochfrequenzbereich mit großer Reichweite. Wird meist für Langstreckenkommunikation und internationale Seefunkverbindungen genutzt. |
| ITU |
International Telecommunication Union |
Internationale Organisation für Funk- und Kommunikationsregulierungen. Legt Frequenzen und Standards fest, die weltweit gelten. |
| KW |
Kurzwelle |
Funkwellen im Hochfrequenzbereich mit weltweiter Reichweite. Nützlich für Langstreckensegler weit entfernt von Küsten. |
| LRC |
Long Range Certificate |
Funklizenz für weltweiten Seefunk. Pflicht für Skipper, die auf Langstreckenfahrten außerhalb der Küstenregionen funken möchten. |
| MED |
Marine Equipment Directive |
EU-Richtlinie zur Sicherheit von Schiffsausrüstung. Stellt sicher, dass nautische Geräte und Sicherheitsausrüstung die europäischen Standards erfüllen. |
| MF |
Medium Frequency (300–3000 kHz) |
Mittelfrequenzbereich im Funk, häufig für Seenotfunk und bestimmte Kommunikationsdienste auf hoher See. |
| MMSI |
Maritime Mobile Service Identity |
Eindeutige Nummer für Schiffe und Funkanlagen zur Identifikation. Notwendig, um am digitalen Seefunkverkehr (z. B. DSC) teilzunehmen. |
| SOLAS |
Safety of Life at Sea |
Internationale Sicherheitsvorschriften für die Schifffahrt. Auch Freizeitskipper können sich daran orientieren, insbesondere bei der Sicherheitsausrüstung. |
| SRC |
Short Range Certificate |
Funklizenz für UKW-Seefunk im Küstenbereich. Notwendig für Funkgeräte auf Yachten und Booten in diesen Revieren. |
| UBI |
UKW-Sprechfunkzeugnis für die Binnenschifffahrt |
Funklizenz für UKW-Funk auf Binnengewässern. Vorschrift für Bootsfahrer, die Funkgeräte auf deutschen Binnengewässern nutzen. |
| UHF |
Ultra High Frequency (300 MHz–3 GHz) |
Ultrahochfrequenzbereich mit eher kurzer Reichweite. Wird selten fürs klassische Seefunkverfahren, eher für spezielle Kommunikationssysteme genutzt. |
| UKW |
Ultrakurzwelle |
Frequenzbereich für UKW-Seefunk (30–300 MHz). Standard für die meisten Seefunkgeräte in Küstenregionen und auf Binnengewässern. |
| VHF |
Very High Frequency |
Sehr hoher Frequenzbereich (30–300 MHz), meist synonym mit UKW genutzt. Wird von Seglern und Motorbootfahrern für zuverlässige Kommunikation auf See verwendet. |